Dienstag, 29. Juli 2008

Jakarta (1)

Der Vater kommt aus der Provinz zu Besuch.
"Was wollen wir machen, hier in der Metropole"
"Ich würde gerne Kultur erleben, das fehlt mir hier. Theater oder Oper wäre schön."
"..."
<30 Minuten Internetrecherche>
"Es tut mir Leid, Kultur fällt aus. Jakarta hat offenbar weder ein Opernhaus noch ein ernstzunehmendes Theater."

Morgen geht's nach Singapur.

[Alternative zu Singapur wäre Alicia Keys in Jakarta gewesen. Tickets ab 85 USD, leider waren die zwei günstigsten Kategorien bereits ausverkauft]

Donnerstag, 24. Juli 2008

Vegetarier sind impotent

Was ich mir ja immer schon gedacht hab, bestätigt jetzt die SZ!

Dienstag, 24. Juni 2008

Kurzkritik

"Ich, Gina Wild" von Michaela Schaffrath ist der langweiligste und zusammenhangloseste Haufen von Belanglosigkeiten, der jemals zwischen zwei Buchdeckel gepresst wurde.

Samstag, 21. Juni 2008

Sex sells

Wunderbar interessante neue Google-Spielerei: Google Trends, eine Seite die Trends in Besucherzahlen aller Internetseiten (außer google.com) zeigt. Dazu wird noch angegeben, aus welchen Ländern die Besucher kamen und welche anderen Seiten sie besucht haben - wer hätte zum Beispiel vorher gedacht, dass zwei der Lieblingsseiten von youporn.com-Surfern comunio.de und transfermarkt.de sind?

Mittwoch, 4. Juni 2008

Democratic Presidential Nominee

Unfassbar ja auch, wie CNN es schafft seine Berichterstattung über die Vorwahlen in South Dakota und Montana so auszubreiten, dass einem eine Wahlkampfrede von John McCain geradezu gehaltvoll erscheint. Seit ca. anderthalb Stunden gelingt es Wolf Blitzer aus jeder Werbepause mit der selben Moderation zurückzukommen, die er durch einen inflationären Gebrauch der Formulierung "clinch the democratic presidential nomination" spielend auf dreißig Sekunden strecken kann. Und im Anschluss gibt es sicher schon wieder einen so genannten "analyst", der ein wenig "analysis" beisteuern kann, etwa dass Obama der erste african-american nominee sei.

So gesehen ja auch irgendwie konsequent, dass sich n-tv, laut Selbstdarstellung Nachrichtensender, "CNN-Partnersender" nennen darf.

Dienstag, 13. Mai 2008

Fertig

Auf vielfachen Wunsch (ok, eigentlich von niemandem gewünscht) hier meine Bachelor-Thesis, die einen Titel trägt, dessen Länge es verbietet, ihn hier abzudrucken. Auf jeden Fall war es irgendwas mit Fußball und Fernsehen.

Bachelor-Thesis- (pdf, 910 KB)

Freitag, 28. März 2008

Transrapid geht, und Deutschland mit ihm (unter)

Auch wenn man in seinem Leben nie in den Genuss einer Vorlesung über staatswirtschaftliche Allokation gekommen ist, darf man doch von einer Journalistin etwas mehr erwarten, als dass was der Kommentatorin des RBB zum Thema Transrapid eingefallen ist.
Frau Bieritz beschwert sich also, nicht wirklich als erste, dass der Transrapid, obwohl in Deutschland entwickelt, hier (final) nicht gebaut wird.
Dabei habe dieser doch “moderne, futuristisch anmutende Technik, [ist] umweltfreundlich, sicher (wenn nicht gerade ein Wartungsfahrzeug auf der Schiene im Weg steht)”. Auch abgesehen von dem makaberen und nicht im Ansatz witzigen und somit vermeintlichen Witz ist das eine sehr fragwürdige Argumentation pro Transrapid - zumindest ist sie unvollständig. Denn das wichtigste Kriterium für bzw. gegen einen Bau einer Trasse führt sie nicht an; die Kosten. Da diese von Bund und Land getragen werden kann man doch nicht ernsthaft über den Sinn eines hiesigen Transrapidprojektes schwadronieren ohne diese anzuführen. Viel eher könnte man zu dem Schluss kommen, dass diese Technik zwar alle von Frau Bieritz angeführten Punkte erfüllt aber dennoch eine völlige Fehlentwicklung, da einfach viel zu teuer, ist. Es kommt ja nicht von Ungefähr, dass weltweit erst eine Strecke, von einem offensichtlich nach Prestigeprojekten strebenden Regime, realisiert wurde. Und zu sehen, wie unrentabel der Transrapid in Deutschland wäre, würde sicherlich nicht dazu führen, dass die technikbegeisterten “in irgendeiner arabischen Wüste” den Daumen für den Bau einer Transrapidstrecke schneller heben.
Aber nicht nur, dass der nicht vorhandene Transrapidabsatz im Ausland dem fehlenden Willen der “unheiligen Allianz von Fortschrittsfeinden”, “zu zeigen, wie Sachen funktionieren”, geschuldet ist, auch die letzten in Deutschland verbliebenen Forscher würden damit aus dem Land getrieben. Für welches Land sich ein Forscher entscheidet, so stellt Frau Bieritz fest, hat scheinbar nichts mit den vorhandenen Forschungsbedingungen zu tun, sondern lediglich damit, ob die entwickelten Produkte auch vor der eigenen Tür umgesetzt werden. Frau Bieritz schlägt dafür die Strecke Hamburg - Berlin vor. Selbst wenn man dann neben einer ICE Trasse verkehrt, auf der man den Weg auch jetzt schon in knapp über eineinhalb Stunden schafft.

Bei solch völlig schwachsinnigen Kommentaren kann man sich wenigstens dem Fazit anschließen; armes Deutschland!

Sonntag, 27. Januar 2008

Klup Rezension

  • der Name ist nicht wirklich originell
  • ganz starker erster Eindruck - noch bevor die Location begutachtet wurde:
    Typ an der Kasse zu mir (alleine!):"Na ihr beiden."
    daneben stehender Türsteher:"Wieso denn ihr beiden? Wen siehst du denn da?"
    Typ an der Kasse."Oh. Naja, das macht dann drei Euro:"
    Ich:"Alles klar, er bezahlt."
    Fand er so gut, dass gleich mal der Eintritt erlassen wurde. Jaja, die gute alte Schlagfertigkeit wenn man mal nüchtern in'n Klub geht.
  • Location ist übrigens auch ganz nett.
  • Mucke schon sehr grenzwertig. Zuviel Kommerzrock (natürlich immer noch besser als unkommerzieller Rock), zuviel deutscher Hip Hop, dafür wenigstens keine Robby Williams kind of music und viele schwarze Evergreens. Da House gar nicht vertreten war merkt man erstmal wie ungewöhnlich sowas heutzutage ist. Ganz große Augenblicke während einiger Hip Hop Klassiker à la "full clip"und natürlich MJ.
Dann noch ein paar allgemeine Dinge:
  • Klar ist bereits bekannt und empirisch belegt, dass Housemusik und schöne Menschen ganz stark positiv miteinander korrilieren. Dass aber in Läden in denen kein House gespielt wird eine genau gegensätzliche Abhängigkeit zu beobachten ist war mir in dem Ausmaß nicht bewusst.
  • Ich kann auch ohne Alkohol Spaß haben. Aber auf keinen Fall soviel wie mit Alkohol.

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